Das Team Bierkathe (vlnr): Denise Dippel, Valerie Kampe, Tobias Rosandic, Inhaber Jörg Kathe, Caroline den Houting, vorne: Emil Becker (Foto: Wirth)

Kassel. Aus anfänglichem Interesse für die schier grenzenlose Biervielfalt und die unterschiedlichen Geschmacksfacetten des köstlichen Bräus ist für Jörg Kathe eine Leidenschaft geworden. 2013 schloss er seine Ausbildung zum Biersommelier ab und machte diese Leidenschaft zu seinem Beruf. In den folgenden Jahren veranstaltete er regelmäßig Bierverkostungen und stellte auf zahlreichen Veranstaltungen aus. Die Nachfrage nach guten Biersorten und sogenannten Tastings war immer da. Jetzt wagte er den Schritt zum eigenen Geschäft und eröffnete am Donnerstag in der Westendstraße den ersten Craft-Beer-Store in Kassel: „Bierkathe“.

„Der Craft-Beer-Store ist ein Ort, wohin ich Leute einladen, Tastings veranstalten, die Biere anbieten und die entsprechende Beratung dazu durchführen möchte“, erklärte uns Jörg Kathe während der Eröffnungsfeier. 150 Biere aus aller Welt stehen bereits jetzt in den Regalen, neben Hopfenlimo, Cider und alkoholfreien Biersorten. Das soll mit der Zeit weiter ausgebaut werden. „Wir werden Schwerpunkte entwickeln, je nachdem, was der Kunde in Kassel wünscht. Momentan haben wir ein ziemlich breites Sortiment. Es ist von allem etwas dabei.“

„Es wird ein Buchungsportal geben“

Über seine Webseite haben sich bereits einige Kunden gemeldet, die Interesse an Tastings haben. Damit man sich gleich anmelden kann, plant Kathe ein Buchungsportal. Dort wird der Kunde sehen können, welche Termine verfügbar sind und wo noch Plätze frei sind.

„Donnerstag ist open bottle day“

„Was schmeckt mir“, wird die Frage vieler Kunden beim Betrachten des großen Sortiments sein. Aus diesem Grund möchte Kathe donnerstags den „open bottle day“ einführen. An diesem Tag werden unterschiedliche Biere gut temperiert für den „kleinen Schluck“ bereitstehen. Jörg Kathe: „Nichts ist schlimmer als ein gutes Bier zu kaufen und zuhause zu merken, dass es nicht schmeckt. Wenn ein Kunde zum Beispiel ein englisches Bier möchte, kann ich nicht sagen, ob es ihm zusagt, ich kenne seine Geschmacksempfindung nicht.“ Genau da will der Spezialist mit seinen Angeboten ansetzen.

Feine Geschmacksnuancen auch für Pilskenner

Bei den ganzen tollen Craftbeer-Sorten: Gibt es auch ein normales Pils? „Wir haben auch Pils, wir haben Helles, wir haben Weißbier und wir haben Lagerbiere. Das, was die Biere alle gemein haben, ist, dass sie unbehandelt und unfiltriert sind und noch wirklich Geschmack haben. Man kann unter den Pilsbieren und den Lagerbieren Unterschiede herausschmecken. Das Wichtigste ist einfach der Geschmack.“ Dadurch, dass sein Bier ein Frischeprodukt ist, sei es allerdings auch nicht so lange haltbar wie das Massenprodukt. Das liegt daran, dass es nicht so stark gefiltert ist wie Industriebier, Kathe weiter. „Was nicht heißt, dass man ein Bier mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum nicht mehr trinken kann. Im Gegenteil, man kann es noch Jahre danach genießen, nur der Geschmack lässt irgendwann nach.“

Weitere Informationen:
Bierkathe, Westendstraße 10, 34117 Kassel
www.bierkathe.de

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