Nach 3000 Kilometern: documenta-Wanderreiter in Kassel angekommen

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Kassel. „Hipp, hipp, hurra, Kassel wir sind da“, riefen die Reiter bei ihrer heutigen Ankunft am Friedrichsplatz. Nach dreimonatiger Reise und einer Wegstrecke von 3000 Kilometern erreichten die Wanderreiter von „The Athens–Kassel Ride: The Transit of Hermes“ den Endpunkt ihrer Route.

Die vier Wandereiter/innen Tina Boche, Peter van der Gugten, Zsolt Szabo und David Wewetzer ritten im Sinne der Rekener Charta, die um die „Freiheit, die Welt mit Pferden zu bereisen“ und die Erhaltung der „historischen Post- und Handelsrouten“ wirbt, sowie um das Recht, „auf diesen zu reisen wie in alten Zeiten, und dabei die Grenzen von heute zu überqueren“.

Der Ritt begann am 9. April 2017 in Athen. Von dort bestritten die Reiter ihren Weg Richtung Norden auf einer „Landstreicher-Route“ durch Griechenland, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Serbien, Kroatien, Slowenien, Österreich und Deutschland, die dabei Schengenstaaten und Staaten außerhalb des Schengener Abkommens durchquert und eine Diagonale durch Europa zeichnet.

Begleitet wurden die Reiter von einem sechsjährigen Arravani-Hengst namens Hermes. Arravani sind griechische „Gangpferde“, die für ihre Eleganz und Ausdauer bekannt sind, deren Zahl jedoch leider stark rückläufig ist.

The Athens-Kassel Ride wurde 2017 von Ross Birrell konzipiert und in Zusammenarbeit mit den erfahrenen Wanderreitern Peter van der Gugten und David Wewetzer (Mitglieder der Weitreitergilde) entwickelt. Das Projekt wird von der Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland e.V. (VFD) unterstützt.

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