Obelisk wieder aufgebaut

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Zuletzt war der Obelisk aufgrund dessen unerwartet übereilten Abbaus vom Königsplatz in den Schlagzeilen. Heute erreichte das documenta-Kunstwerk von Olu Oguibe („Fremdlinge und Flüchtlinge Monument“) am Florentiner Platz sein neues Domizil. Der Aufbau begann gegen 7 Uhr.

„Ich freue mich, dass es uns mit dem Standort Treppenstraße gelungen ist, den Obelisken mit seiner, gerade in dieser Zeit wichtigen Botschaft in unserer documenta-Stadt zu halten“, sagte Oberbürgermeister Christian Geselle. „Erneut möchte ich Olu Oguibe dafür danken, dass er dem Wunsch vieler Menschen in unserer Stadt nachgekommen ist, das Außenkunstwerk der documenta 14 auf der Treppenstraße wieder aufzubauen. Diese Lösung haben auch die vielen Spender und Unterstützer aus der Mitte der Stadtgesellschaft möglich gemacht, denen ebenfalls mein besonderer Dank gilt.“

Der genaue Standort war mit dem Künstler abgestimmt worden. Für das Fundament des Obelisken war zunächst der Boden am Standort rund drei Meter ausgehoben worden, um darunterliegende Versorgungsleitungen zu sichern. Auf Wunsch des Künstlers zeigt die deutsche Inschrift „Ich war ein Fremdling und ihr habt mich beherbergt“ in Richtung Königsstraße, die englische Inschrift in Richtung Kulturbahnhof. In naher Zukunft wird die Fläche um das Kunstwerk neu gestaltet.

Auch der Künstler Olu Oguibe äußerte sich froh über den Aufbau des Obelisken: „Der Kampf, den Obelisken an seinem ursprünglichen Standort zu halten, war wichtig und würdig, aber ebenso wichtig war mein Engagement und das der Stadt, den Obelisken in Kassel zu halten. Ich freue mich, dass es die Menschen nicht nur vor Ort, sondern auch auf der ganzen Welt zu inspirieren scheint.
Seit 2017 ist in verschiedenen Teilen der Welt viel passiert, was ein Denkmal für Fremde und Flüchtlinge sehr ergreifend macht, und ich hoffe, dass die Stadt Kassel stolz darauf ist, das Denkmal mit seiner Botschaft von Nächstenliebe, Gegenseitigkeit und Dankbarkeit zu empfangen. Ich freue mich darauf, es in naher Zukunft an seinem neuen Standort zu sehen.“

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